Geschichte der Kloster und Wallfahrtskirche Schönau

 

Im Jahr 1189 gründeten Zisterzienserinnen hier ein Kloster, dem sie den Namen Schönau gaben. Schon 1248 verwaist, erfolgte die Neugründung durch Adelheid von Rieneck im Jahr 1252/53.
 

Im Bauernkrieg (1525) geplündert, in den Markgräfler Kriegen (1552 – 1553) niedergebrannt, musste die Abtei in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts aufgegeben werden. 1564 erfolgte die Übergabe durch die letzte Äbtissin Veronika Geyer von Giebelstadt an den Bischof von Würzburg Friedrich von Würzberg.
 

Eine Wiederbelebung erfuhr das Kloster erst im Jahr 1699, nachdem die Würzburger Franziskaner-Minoriten die Ruine erworben hatten und Bruder Kilian Staufer Kloster und Kirche im Barockstil erneuerte. Der thüngersheimer Maler Georg Sebastian Urlaub schuf die bis heute erhaltene reiche Gemäldeausstattung in Kirche und Mönchchor.  
 

1704 kamen die Reliquien der beiden Heiligen Victor und Antonin aus den römischen Katakomben nach Schönau und wurden in den beiden Seitenaltären beigesetzt, was in der Folgezeit zum Aufblühen der Wallfahrt führte.

P. Totnan Schech, der Erhalter des Klosters

                                      P. Totnan Schech, der Erhalter des Klosters

 

1803 sollte das Kloster im Zuge der Säkularisation aufgehoben werden. Doch Pater Totnan Schech  (1761 - 1847) widersetzte sich erfolgreich allen Versuchen, ihn umzusiedeln. Seiner Hartnäckigkeit ist der Erhalt des Klosters zu verdanken. 1843 gestattete König Ludwig I. von Bayern dem Orden die  personelle Neubelebung.
 

Barockes Klostergebäude vor 1975

 

Mitte der Siebzigerjahre des 20.Jahrhunderts wurde das alte Kloster-gebäude abgerissen und die heutige Anlage errichtet.  

 

 

 

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